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7. FREITAGSKONZERT

Karten:
€ 34 – 17
tickets-online

So 25. Juni 2017, 18 Uhr (!)
World Conference Center Bonn

Russische Seele

Modest Mussorgski
Eine Nacht auf dem kahlen Berge (1867)
in der Orchestrierung von Nikolai Rimski-Korsakow (1882-1886)

Sergej Rachmaninow
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-Moll op. 18 (1900-1901)

Nikolai Rimski-Korsakow
Scheherazade. Sinfonische Suite nach Erzählungen aus
„Tausendundeiner Nacht“ op. 35 (1888)

 

Olga Scheps Klavier
Beethoven Orchester Bonn
Christopher Warren-Green Dirigent

>> Programm

 

17.15 Uhr: Konzerteinführung mit Felix Buczek
Die Konzerteinführung findet in Kooperation mit der Abteilung für Musikwissenschaft/Sound Studies der Universität Bonn statt.

NachKlang mit Olga Scheps und Christopher Warren-Green im Anschluss an das Konzert

 


 

Romantik pur mit einem Streifzug durch den vielfältigen russischen Klangkosmos. Mussorgskis „Eine Nacht auf dem kahlen Berge“ ist ein Musterbeispiel für drastisch-rea­listische Tonmalerei: Musikalisch wird die Johannisnacht zelebriert, mitsamt dem Hexensabbat und gespickt mit feurigen Klangfarben und Volksmusik-Elementen. Mussorgski sagte über die gespenstische Orchesterphantasie, sie sei „aus den heimat­lichen Feldern hervorgebrochen.“

Einen absoluten Klassiker schuf Rachmaninow mit seinem zweiten Klavierkonzert. Er schrieb es als kreativen Befreiungsschlag nach einer schweren Schaffenskrise und mithilfe einer Hypnosetherapie. Ein Werk mit pathetischer Gebärde: Immer wieder wölben sich satte Melodiebögen, ständig lodern Forte-Klänge. Den schwelgenden Solopart übernimmt die charismatische Russin Olga Scheps.

Auch Rimski-Korsakow war ein Genie darin, die russische Seele eindrucksvoll in Musik zu fassen. Seine raffiniert schillernde Sinfonische Dichtung „Scheherazade“ entführt in die magische Welt der „Märchen aus 1001 Nacht“, in der eine Prinzessin durch Erzählung einer unendlichen Geschichte ihr eigenes Leben rettet – vom Komponisten in einem prächtigen musikalischen Kaleidoskop eingefangen. Die Leitung übernimmt der britische Dirigent Christopher Warren-Green.

 

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