Wir spielen für Dich!

3. FREITAGSKONZERT

Karten:
€ 34 – 17
tickets-online

Fr 16. Dezember 2016, 19 Uhr (!)
World Conference Center Bonn

BeethovenNacht

Ludwig van Beethoven

Messe C-Dur op. 86 (1807)

Sonate für Violoncello und Klavier D-Dur op. 102 Nr. 2 (1815)

Oktett für je zwei Hörner, Oboen, Klarinetten und Fagotte Es-Dur
op. 103 „Parthia“ (vor November 1792, rev. 1793)

Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll op. 5 Nr. 2 (1796)

Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 (1804-1808)

 

Jan Vogler Violoncello
Martin Stadtfeld Klavier
Bläseroktett des Beethoven Orchester Bonn
Ute Selbig Sopran
Ezgi Kutlu Alt
Eric Stokloßa Tenor
Friedemann Röhlig Bass
Philharmonischer Chor der Stadt Bonn
Paul Krämer Einstudierung
Beethoven Orchester Bonn
Fabrizio Ventura Dirigent

Der gebürtige Italiener Fabrizio Ventura, derzeit Generalmusikdirektor in Münster/Westf., vertritt in der diesjährigen BeethovenNacht unseren erkrankten Chefdirigenten Christof Prick.

18.15 Uhr: Konzerteinführung

>> Programmheft

 


 

Zusammen mit einer renommierten Interpretenriege heißt es in der traditionellen langen Konzertnacht wieder: Herzlichen Glückwunsch, Beethoven! Am Vorabend seines Tauftages erklingt ein wunderbarer Querschnitt seines Schaffens. Für seine C-Dur-Messe musste sich Beethoven damals vom verdutzten Fürst Nikolaus II. von Esterházy die Frage stellen lassen: „Aber, lieber Beethoven, was haben Sie denn da wieder gemacht?“ Auf eigenwillige Weise wird in dem Werk ein ungezügelter Gefühlskosmos entfaltet.

Mit seinen bedeutenden Cellosonaten betrat Beethoven Neuland: Er sorgte erstmals für eine vollendete Balance zwischen Cello und Klavier – eine Konversation der Solisten auf Augen­höhe, die vorher von keinem Komponisten realisiert wurde. Die hohe Opuszahl seines einzigen Bläseroktetts ist irritierend, denn es stammt noch aus seiner Bonner Zeit: Eine packende Harmoniemusik, die er zur Unterhaltung des Kurfürsten Maximilian Franz komponierte.

Das kolportierte Zitat, in der berühmten fünften Sinfonie poche mit dem prägnanten Klopfmotiv „das Schicksal an die Pforte“, darf heute getrost angezweifelt werden. Leonard Bernstein meinte über das Geheimnis der vier magischen Noten, dass ihre wahre Bedeutung in all dem liege, „was auf sie folgt.“ Denn erst die Verwandlungen bis zum triumphalen Finale machen es zu dem, was es ist – „durch Nacht zum Licht!“

 

<< 2. Freitagskonzert  |  4. Freitagskonzert >>