14/05/2018

03/06/2018

Freitagskonzert 6

18/05/2018
20:00

Opernhaus Bonn


18/05/2018
Stürmische Liebe

Stürmische Liebe

Freitag 18 / 05 / 2018  20:00

Opernhaus Bonn

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201

+

Konzertarien
Vorrei spiegarvi oh Dio KV 418

Ah, se in ciel benigne stelle KV 538
Bella mia fiamma KV 528 

+

Franz Schubert

Sinfonie Nr. 2 B-Dur D 125

Yeree SuhSopran

Beethoven Orchester Bonn

Jos van ImmerseelDirigent

19:15 

Konzerteinführung 

€ 34 / 30 / 26 / 21 / 17


Gehen Sie, eilen Sie,
sprechen Sie nicht von Liebe,
Ihnen gehört ihr Herz.

Vorrei spiegarvi oh Dio


Zwei vor Energie beinahe platzende Kompositionen von hochbegabten Teenagern stellen den Löwenanteil dieses Konzerts: Die Sinfonien von Mozart und Schubert sind Meisterwerke, die auch nach über zweihundert Jahren nichts von ihrer Frische verloren haben. Beide Komponisten schrieben ihre Sinfonien im Alter von 18 Jahren – und dennoch hätte ihre persönliche Situation nicht unterschiedlicher sein können. Mozart hatte ganz Europa bereist und befand sich mitten im Berufsleben als Komponist und Instrumentalist. Schubert arbeitete als Hilfslehrer und komponierte nur, wenn es die Zeit zuließ.

Der Dirigent und Pianist Jos van Immerseel ist einer der ganz Großen der historisch informierten Aufführungspraxis. Er gründete das belgische Originalklang-Ensemble Anima Eterna, mit dem er in den vergangenen dreißig Jahren aufsehenerregende Produktionen vorgelegt hat. Mit beispielloser Entdeckerlust erkunden er und seine Musiker das Repertoire vom Barock bis in die frühe Moderne und begeistern durch ihre ungemein mitreißende und wahrlich sprechende Spielweise Alt und Jung.

Für das Konzert bringt Jos van Immerseel die junge koreanische Sopranistin Yeree Suh mit nach Bonn, die in den vergangenen Jahren in Konzerten mit Yannick Nézet-Séguin, René Jacobs und Ingo Metzmacher für Aufsehen gesorgt hat. Sie singt drei von Mozarts traumhaft schönen Konzertarien, die er seinen Lieblingssopranistinnen damals »in die Gurgel« geschrieben hatte. Und natürlich geht es dabei immer um die Liebe – und um die schmerzensreiche Möglichkeit eines Abschieds von dieser Liebe. Worüber ließe sich schöner singen, als über dieses Dilemma?


denn ich liebe daß die aria dem sänger so accurat angemessen sey, wie ein gutgemachts kleid

Wolfgang Amadeus Mozart



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