RÜCKBLICK 2010 | 2011


BeethovenNacht

Weltklasse und Rising Stars in der BeethovenNacht

Der fünfte Meisterkurs für Dirigieren mit Kurt Masur fand in der traditionellen Bonner BeethovenNacht am 16. Dezember 2010 seinen Abschluss. Bonns Generalmusikdirektor Stefan Blunier leitete den Abend musikalisch-feinfühlig mit der „Chorfantasie“ c-Moll op. 80 von Ludwig van Beethoven ein. Anschließend übernahmen drei junge Dirigenten – einst vom Dirigentenforum des Deutschen Musikrates ausgewählt – die Orchesterleitung bei den ersten drei Sätzen von Beethovens Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125. Zum vierten Satz (mit Schlusschor über Schillers Ode „An die Freude“) trat Maestro Kurt Masur persönlich an das Dirigentenpult des Beethoven Orchester Bonn. Die glänzend eingestellten Chöre und der fantastisch aufspielende Matthias Kirschnereit (Klavier) sorgten für einen unvergesslichen Abend.


Open Air-Saisoneröffnung

Beste Stimmung zur Open Air-Saisoneröffnung

Bei strahlendem Wetter und vor bestens gelauntem Publikum startete das Beethoven Orchester Bonn am 5. September 2010 zu einer musikalischen Reise „In 80 Minuten um die Welt”. Die zahlreich erschienenen Bonner Bürger waren begeistert.


Stefan Blunier und Martin Grubinger

Kongenial: Stefan Blunier und Martin Grubinger

Star-Percussionist Martin Grubinger war im Februar 2011 zu Gast beim Beethoven Orchester Bonn. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Stefan Blunier spielte er das Konzert für Schlagzeug und Orchester „Frozen in Time“ von Avner Dorman, und zeigte dabei seine außergewöhnlichen, nahezu artistischen Fähigkeiten an den Schlaginstrumenten. Die virtuose Zugabe auf der „Pipe Drum“ bezeichnete er selbst als „reinen Sport“. Die „Atmosphères“ von György Ligeti, sowie „Die Planeten“ op. 32 von Gustav Holst waren ebenfalls Teil des kosmischen Konzertprogramms.


Concertgebouw Amsterdam

Umjubelter Auftritt des Beethoven Orchester Bonn im Concertgebouw Amsterdam

Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Stefan Blunier hatte das Beethoven Orchester Bonn am 15. Juli 2010, mittlerweile zum dritten Mal, ein Gastspiel im weltberühmten Amsterdamer Concertgebouw. Der französische Pianist Alexandre Tharaud wurde für seine Interpretation des Konzertes für Klavier und Orchester für die linke Hand D-Dur von Maurice Ravel mit „Standing ova­tions“ belohnt. Daneben spielte das Beethoven Orchester Bonn das „Menuet antique”, ebenfalls von Ravel, und die Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64 von Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Nach einem herzlichen Empfang wurde das Beethoven Orchester Bonn in dem akustisch und stilistisch beein­druckenden Konzertsaal mit frenetischem Jubel belohnt.


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