Auguste Rodin, Der Denker, 1904 1912
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6. SONNTAGSKONZERTSo 17. Juni 2012, 18 UhrBeethovenhalle Eines Gedanken Glut Jean Sibelius Karelia-Suite op. 11 (1893) Magnus Lindberg Konzert für Klarinette und Orchester (2001-2002) Béla Bartók Konzert für Orchester Sz 116 (1943) Julian Bliss Klarinette Beethoven Orchester Bonn Pietari Inkinen Dirigent 17.25 Uhr: ![]() Einführung mit Ulrich Wilker NachKlang mit Pietari Inkinen und Julian Bliss im Anschluss an das Konzert, Nordfoyer der Beethovenhalle Eines Gedanken GlutEinen Ausflug in die Klangfarben des Nordens unternimmt der finnische Newcomer-Dirigent Pietari Inkinen bei seinem Gastauftritt am Pult des Beethoven Orchester Bonn. Als Ouvertüre bringt er die Karelia-Suite seines Landsmannes Jean Sibelius zu Gehör, dem Pionier unter den skandinavischen Komponisten an der Schwelle von der Spätromantik zur Moderne. Mit Magnus Lindbergs Klarinettenkonzert gelingt der Sprung ins 21. Jahrhundert. Lindberg, ebenfalls in Helsinki geboren, ist Träger des renommierten Jean-Sibelius-Preises und verzaubert nicht nur das Neue-Musik-Publikum mit seinen großzügig orchestrierten Klangmomenten. Maßgeblich für den Erfolg des modernen Komponisten sind Interpretationen wie die des jungen britischen Klarinettisten Julian Bliss.Tragisch ist die Entstehungsgeschichte von Béla Bartóks Konzert für Orchester, das er nach seiner Emigration von Budapest nach New York schrieb. In Auftrag gegeben hatte es die Koussevitzky-Stiftung auf Vermittlung des befreundeten ungarischen Geigers Joseph Szigeti, der um die schlechten Arbeitsmöglichkeiten des zudem an Leukämie erkrankten Bartók wusste. Serge Koussevitzky dirigierte 1944 in Boston die Uraufführung des Werkes, die eine sensationelle Erfolgsgeschichte einleitete. |
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