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4. Klassik um 11

Karten:
€ 29 – 15
tickets-online

 

In Kooperation mit:

uni-bonn

So 9. Juli 2017, 11 Uhr
Universität Bonn, Aula

Bonn – Wien

Franz Schubert
Ouvertüre „im italienischen Stile“ D-Dur D 590 (1817)

Ferdinand Ries
Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 24 (1810)

Franz Schubert
Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 „Große Sinfonie in C-Dur“ (1825-1826)

 

Julia Schröder Violine
Beethoven Orchester Bonn
Attilio Cremonesi Dirigent

>> Programmheft

 

10.15 Uhr: Konzerteinführung im Hörsaal X

Der Zugang erfolgt über die Seite Am Hof/Fürstenstraße.


 

Zwei Beethoven-Zeitgenossen bestimmen das vierte Matineekonzert unter der Leitung von Attilio Cremonesi, einem Spezialisten für Barock und Klassik. Franz Schubert schrieb seine Ouvertüre „im italienischen Stile“ im Alter von 20 Jahren, während sich Wien in einem ekstatischen Rossini-Taumel befand: Ironisch hatte er gegen „ein Glas guten Weins“ gewettet, dass es ihm „ein Leichtes“ sein würde, „derlei Ouvertüren, in ähnlichem Styl gehalten“ zu komponieren.

Ferdinand Ries stammte wie Beethoven aus Bonn und folgte ihm nach Wien, wo er sein Klavierschüler und auch eine Art Sekretär wurde. Sein Violinkonzert in e-Moll schrieb Ries 1810 in einer schwierigen Phase: Um der Einberufung zum österrei­chischen Militär zu entgehen, war er zu seinem Vater nach Godesberg geflüchtet. Dieser spielte auch den Solopart bei der Uraufführung in Bonn. In diesem Konzert sorgt Julia Schröder für virtuosen Violinzauber. Zum Ab­schluss erklingt die Krönung von Schuberts sinfonischem Schaffen: die „Große C-Dur-Sinfonie“, die Schumann enthusiastisch schwärmen ließ: „Diese himmlische Länge, wie ein Roman in vier Bänden.“

 

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