Wir spielen für Dich!

4. FREITAGSKONZERT

Karten:
€ 34 – 17
tickets-online

ACHTUNG: Besetzungsänderung!

Wegen Erkrankung können Ingeborg Danz und Dominik Wortig am 13.1.2017 leider nicht auftreten.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei Gerhild Romberger und Thomas Mohr, die freundlicherweise
kurzfristig einspringen.

Fr 13. Januar 2017, 20 Uhr
World Conference Center Bonn

Lied von der Erde

Franz Schubert
Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200 (1815)

Gustav Mahler
Das Lied von der Erde (1907-1909)

 

Gerhild Romberger Alt
Thomas Mohr Tenor
Beethoven Orchester Bonn
Christof Prick Dirigent

>> Programmheft

 

19.15 Uhr: Konzerteinführung mit Malte Katthagen
Die Konzerteinführung findet in Kooperation mit der Abteilung für Musikwissenschaft/Sound Studies der Universität Bonn statt.

NachKlang mit Gerhild Romberger, Thomas Mohr und Christof Prick im Anschluss an das Konzert im Saal NEW YORK

 


 

Ein Werk von jugendlichem Elan kombiniert mit einem Spätwerk. Schuberts Weg zur großen Sinfonie nahm in dessen sechs Jugendsinfonien seinen Anfang, in denen er sich kreativ mit der Tradition auseinandersetzte. Die D-Dur-Sinfonie schrieb er 1815 für ein Liebhaberorchester, in dem er selbst Bratsche spielte – und zwar mitten im „Geplauder und Gepolter“ der anderen Mitglieder. Entstanden ist eine elegante Sinfonie, die durch ihren Charme, ihre Lebhaftigkeit und ihre Individualität besticht – und die Zuhörer ungetrübt in eine heiter-ausgelassene Stimmung versetzt.

Auf diese sonnige Sinfonie folgt mit Mahlers „Lied von der Erde“ ein Werk der Verzweiflung. Es entstand wenige Jahre vor seinem Tod in einer Zeit privater Schicksalsschläge. Der sinfonisch angelegte Zyklus von Orchesterliedern besingt düstere Stimmungen des Wandels und der Vergänglichkeit – mit rätselhaften Texten, die auf Nachdichtungen alter chinesischer Lyrik beruhen. Auch wenn zwischendurch von funkelnden Augen in goldener Sonne die Rede ist: Am Ende muss der Abschied kommen – mit den Worten „ewig, ewig“ klingt dieser monumentale Abgesang auf das Leben aus. Den Dirigenten Bruno Walter fragte Mahler daher: „Ist das überhaupt zum aushalten?“ Christof Prick und das Beethoven Orchester Bonn werden auf diese Frage eine überzeugende Antwort geben, zusammen mit den Solisten Gerhild Romberger und Thomas Mohr.

 

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