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Beethoven Orchester Bonn gegen HipHop-Band

Das BOB beim 9. Freitagskonzert. Eine Probe zu diesem Konzert haben die WDR Kinderreporter besucht. (Foto: Felix von Hagen)

Das BOB beim 9. Freitagskonzert. Eine Probe zu diesem Konzert haben die WDR Kinderreporter besucht. (Foto: Felix von Hagen)

Ist ein Leben ohne Musik überhaupt möglich? Mit dieser Frage sind die Kinderreporter der WDR Lokalzeit Bonn diesmal los gezogen. Zwei Proben haben sie besucht – einmal Popfarm, und einmal Beethoven Orchester Bonn. Und trotz vieler Unterschiede haben die jungen Reporter auch eine Menge Gemeinsamkeiten entdeckt …

>> zum Bericht der WDR Lokalzeit Bonn vom 30.06.2014


Moz-Art

Antje Weithaas, Hanna Weinmeister und das Beethoven Orchester Bonn unter der Leitung von GMD Stefan Blunier im 4. Konzert

Antje Weithaas, Hanna Weinmeister und das Beethoven Orchester Bonn unter der Leitung von GMD Stefan Blunier im 4. Konzert “Mozart um 11″ (Foto: Felix von Hagen)

Unter dem Motto „Moz-Art“ hat das Beethoven Orchester Bonn (BOB) zum Saisonabschluss am 6.7. um 11 Uhr Werke von Joseph Haydn, Alfred Schnittke und Wolfgang Amadeus Mozart gespielt.

Generalmusikdirektor (GMD) Stefan Blunier hat im vierten Konzert „Mozart um 11“ der Ouvertüre zu „Die Zauberflöte“ und dem Concertone für zwei Solo-Violinen und Orchester C-Dur von Mozart die humoreske Komposition „Moz-Art à la Haydn“ für 2 Violinen, 2 kleine Streichorchester und Kontrabass von Alfred Schnittke gegenüber gestellt. Antje Weithaas, Professorin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin und Hanna Weinmeister, erste Konzertmeisterin des Orchesters der Oper Zürich, haben bei beiden Werken die Solopartien übernommen.

Haydns C-Dur Sinfonie Nr. 97, eine der zwölf so genannten „Londoner Sinfonien“, bildete das Schlusslicht des Programms.

>> zur Rezension im General-Anzeiger

>> Fotos vom  4. Konzert „Mozart um 11″


Wenn die Erde tanzt

Pieter Wispelwey (Violoncello) und Stefan Blunier (Dirigent) beim 9. Freitagskonzert (Foto: Felix von Hagen)

Pieter Wispelwey (Violoncello) und Stefan Blunier (Dirigent) beim 9. Freitagskonzert (Foto: Felix von Hagen)

Die Uraufführung von Igor Strawinskis “Le Sacre du Printemps” vor 101 Jahren kam einem Erdbeben gleich, das bis heute nachwirkt. Für das 9. Freitagskonzert (13.6.) hatte GMD Stefan Blunier das riesig besetzte Stück mit dem Orchester sehr sorgfältig vorbereitet, so dass an Präzision und Brillanz kaum Wünsche offen blieben. Schon das berühmte Fagott-Thema des Anfangs gelang ganz hinreißend. Ebenso die fein abschattierten Klangfarben im Frühlingsreigen oder die komplex-bedrohliche Rhythmik beim Auftritt des Weisen und beim Tanz der Erde. Blunier steuerte den gigantischen Orchesterapparat mit präzisen Gesten durch dieses Klangdickicht. Und wenn nach dem ruhigeren, in mystischen Farben leuchtenden Beginn des zweiten Teils das Opferritual beginnt, machte das Beethoven Orchester Bonn dies mit ekstatischer Wucht deutlich, die im Opfertanz der Auserwählten gipfelte. Für Benjamin Brittens Symphony for Cello and Orchestra op. 68 gastierte der Cellist Pieter Wispelwey. der mit jedem Ton überzeugen konnte (General-Anzeiger Bonn). >> Weiterlesen

>> Zur Rezension im General-Anzeiger Bonn
>> Fotos zum Konzert
>> Programmheft zum Download


Ein Alphorn in der Beethovenhalle

8. Freitagskonzert 23.05.2014_Foto Felix von Hagen (10)

Carlo Torlontano mit seinem Alphorn und das Beethoven Orchester Bonn unter der Leitung von Stefan Blunier beim 8. Freitagskonzert. (Foto: Felix von Hagen)

Fast sechs Jahre hat es gedauert bis Generalmusikdirektor (GMD) Stefan Blunier ein Alphorn, das Instrument seiner Schweizer Heimat, in die Bonner Beethovenhalle geholt hat. Im 8. Freitagskonzert am, 23.5. hat das Beethoven Orchester Bonn das Concertino rustico für Alphorn und Streichorchester von Ferenc Farkas aufgeführt. Solist war der Italiener Carlo Torlontano. Umrahmt wurde dieses selten aufgeführte Werk von den Sinfonien Nr. 6 und Nr. 8 von Ludwig van Beethoven.

Die Beethoven-Sinfonien sind Teil der Gesamteinspielung aller Sinfonien Ludwig van Beethovens unter GMD Stefan Blunier.

>> zur Rezension im General-Anzeiger Bonn

>> Fotos vom 8. Freitagskonzert


Die neue Jahresbroschüre ist da!

v. l. n. r.: Christine Lauter (Konzertpädagogin), Michael Horn (Orchesterdirektor), Stefan Blunier (GMD), Jürgen Nimptsch (Oberbürgermeister) und Martin Schumacher (Kulturdezernent) (Foto: Lisa Valdivia)

v. l. n. r.: Christine Lauter (Konzertpädagogin), Michael Horn (Orchesterdirektor), Stefan Blunier (GMD), Jürgen Nimptsch (Oberbürgermeister) und Martin Schumacher (Kulturdezernent) (Foto: Lisa Valdivia)

Stefan Blunier, Generalmusikdirektor (GMD) der Beethovenstadt Bonn hat gemeinsam mit Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch das Saisonprogramm 2014/2015 des Beethoven Orchester Bonn vorgestellt. Das Beethoven Orchester Bonn (BOB) lädt in der neuen Saison zu musikalischen
Entdeckungsreisen ein und spielt mittlerweile zum zweiten Mal beim Open-Air Klassik-Picknick (Eintritt frei!) auf dem Kunst!Rasen (31.8.).
Besonderes Interesse gilt den zwei Konzertprojekten „BOB goes …“: Nach zwei Stummfilmprojekten wird der Filmmusik-Dirigent Frank Strobel dieses Jahr mit dem Orchester den Science-Fiction-Film “Matrix” (15.11.) musikalisch begleiten, und das Konzert „BOB goes Trumpet“ (7.2.) schließt an das erfolgreiche Konzert „BOB goes Jazz“ in der vergangenen Saison an. Nach dem Konzert „BOB goes Trumpet“ findet im Nordfoyer eine After-Show-Session in Lounge-Atmosphäre mit Gregor & Friends statt. Der Eintritt zum Après-Konzert ist frei! Alle Konzerte der Saison 2014/2015 finden Sie hier.

Karten sind ab sofort bei der Theater- und Konzertkasse Tel.: 0228 – 77 80 – 08 / – 22 / -33, bei Bonnticket Tel.: 0228 – 50 20 10, im Internet unter www.beethoven-orchester.de, sowie bei den Zweigstellen des General-Anzeigers und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

>> Lesen Sie mehr
>> Zum Artikel im General-Anzeiger Bonn
>> Download Saisonbroschüre 2014/2015
>> Hier können Sie die Jahresbroschüre kostenpflichtig bestellen.


“Heiterer Zauber” bei Mozart um 11

Darrell Ang (Dirigent) umringt von den Musikern des Quintette Moraguès (Foto: Felix von Hagen)

Darrell Ang (Dirigent) umringt von den Musikern des Quintette Moraguès (Foto: Felix von Hagen)

In der Sonntagsmatinee des Beethoven Orchester Bonn “3. Mozart um 11″ am 11.05. lag die Deutungshoheit der ersten Sinfonie Prokofjeffs in den Händen des 36-jährigen Dirigenten Darrell Ang. Ihm ging es um Transparenz und Klarheit, was den heiteren Zauber dieser Musik ganz wunderbar unterstrich. Mozart war an diesem Vormittag in der gut besuchten Beethovenhalle zunächst mit der Sinfonia concertante in Es-Dur KV 297b präsent – wobei die Urherberschaft des Werkes nicht restlos geklärt ist. Die Solisten David Walter, Oboe, Pascal Moraguès, Klarinette, Pierre Moraguès, Horn, und Giorgio Mandolesi, Fagott, vom Quintette Moraguès jedenfalls verbanden sich mit dem Beethoven Orchester zu einem gemeinsam atmenden Miteinander. Mozarts Geist weht auch in Peter Tschaikowskis Suite Nr. 4 G-Dur op. 61, die als “Mozartiana” berühmt wurde und auf originalen Klavierstücken des Salzburgers beruht. Darrell Ang ließ allerdings keinen Zweifel daran aufkommen, dass man es hier mit hochromantischer Musik zu tun hat. Er gestaltete überlegen und reizte die dynamischen Möglichkeiten wirkungsvoll aus (General-Anzeiger Bonn).

>> Zur Rezension im General-Anzeiger Bonn
>> Fotos vom Konzert
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Das Beethoven Orchester Bonn trauert um Volker Wangenheim

Ein Treffen von Volker Wangenheim und Orchestermanager Michael Horn anlässlich der 100 Jahr-Feier im Jahr 2007

Ein Treffen von Volker Wangenheim und Orchestermanager Michael Horn anlässlich der 100 Jahr-Feier im Jahr 2007

Am 23.4.2014 ist Bonns langjähriger Generalmusikdirektor Volker Wangenheim im Alter von 85 Jahren gestorben.

Wangenheim war in Berlin aufgewachsen und hatte dort Geige, Oboe, Klavier, Komposition und Dirigieren studiert. Nach Stationen in Schwerin und Berlin übernahm er 1957 die Leitung des Städtischen Orchesters in Bonn, dem heutigen Beethoven Orchester Bonn. In den 21 Jahren, die er dem Orchester vorstand, prägte er das Orchester maßgeblich und erreichte mit dem Klangkörper in Salzburg und Wien internationale Anerkennung.

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

In Trauer und Verbundenheit.

Die Kolleginnen und Kollegen des Beethoven Orchester Bonn


Johann Sebastian Bachs Matthäus Passion in der ausverkauften Beethovenhalle

Katharina Magiera (Alt) und das Beethoven Orchester Bonn im Karfreitagskonzert (Foto: Felix von Hagen)

Katharina Magiera (Alt) und das Beethoven Orchester Bonn im Karfreitagskonzert (Foto: Felix von Hagen)

Vor ausverkauftem Haus hat der Philharmonische Chor der Stadt Bonn (Einstudierung: Thomas Neuhoff) gemeinsam mit dem Beethoven Orchester Bonn an Karfreitag, 18.4., Johann Sebastian Bachs „Matthäus-Passion“ BWV 244 aufgeführt. Die Solopartien wurden von Rosemary Joshua (Sopran), Katharina Magiera (Alt), Benjamin Bruns (Tenor, Evangelist), Jussi Myllys (Tenor, Arien), Tommi Hakala (Bariton, Jesus) und Steven Humes (Bass, Arien) übernommen.

Bach hat diese zutiefst ergreifende Passionsmusik in seiner Leipziger Zeit geschrieben. Die dortige Thomaskirche mit zwei Orgeln auf zwei Emporen veranlasste Bach, eine dialogische Anlage mit zwei vierstimmigen Chören, zwei Orchestern, zwei Orgeln und Solisten zu komponieren. Als Textgrundlage dienten ihm Worte aus dem Evangelium nach Matthäus, aber auch Kirchenliedstrophen aus den zeitgenössischen Gesangbüchern sowie frei formulierte Betrachtungen der Leidensgeschichte Jesu aus der Feder des Leipziger Dichters Christian Friedrich Henrici, besser bekannt unter dem Namen Picander. Die Leitung bei der Aufführung der überarbeiteten Fassung von 1736 hatte der österreichische Gastdirigent Friedemann Layer.

>> zur Pressemeldung

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Lobeshymnen und Virtuosenkunst

Reife Leistung: Pianist Frank Dupree und Dirigent Karl-Heinz Bloemeke im Hintergrund. Foto: DMW

Reife Leistung: Pianist Frank Dupree und Dirigent Karl-Heinz Bloemeke im Hintergrund. Foto: DMW

Zwei Wochen lang stand Bonn wieder im Zeichen des Deutschen Musikwettbewerbs (DMW), der zum 40. Mal stattgefunden hat. Das Abschlusskonzert am 5.4. mit den Preisträgern des Spitzenwettbewerbs und dem Beethoven Orchester Bonn war zugleich Höhepunkt dieser Veranstaltung. Am Ende wurde der Pianist Frank Dupree mit dem Preis des DMW ausgezeichnet. Zwölf weitere Solisten und Kammermusikensembles erhielten ein Stipendium.

Wer beide Abschlusskonzerte verpasst haben sollte, dem empfehlen wir unbedingt die folgenden Übertragungen im Radio: Konzert • Samstag, 12. April 2014 • 20.05 – 22.00 Uhr │WDR 3
Konzert • Mittwoch, 23. April 2014 • 20.03 – 21.30 Uhr │DeutschlandradioKultur
Musik-Panorama • Montag, 9. Juni 2014 • 21.05 Uhr │Deutschlandfunk

Weitere Informationen unter www.musikrat.de.

Zur Rezension im General-Anzeiger Bonn

Fotos zum Deutschen Musikwettbewerb